Viele Niederadener Vereine haben die "Herbsttage" auf dem Hof der Baumschule Giesebrecht unterstützt. Daher war es für diese Niederadener Schützenbrüder selbstverständlich,  Dienst auf dem Getränkewagen zu verrichten.

Bericht in den RuhrNachrichten über unseren Besuch

beim „Parlamentarischen Abend“ im NRW-Landtag

„Als Politik müssen wir Wege finden, wie wir die Vereine unterstützen“

Lünen. Schützenvereine brauchen Unterstützung von der Politik: Vielerorts stehen Traditionsvereine vor harten Herausforderungen. Die Corona-Pandemie und nicht zuletzt auch die aktuelle Energiekrise erschweren das ehrenamtliche Engagement der Vereine vor Ort in sozialer und finanzieller Hinsicht.

Ein Parlamentarischer Abend des Landtags NRW stand im Zeichen des Schützenbrauchtums. Mehr als 800 Schützen aus ganz Nordrhein-Westfalen sendeten dabei ein Signal an die Politik: Die Schützenvereine benötigen dringend Unterstützung.

Aus Lünen folgten die Niederadener Schützen mit ihrem Vorsitzenden Gerd Garbe und die Schützen aus Wethmar mit ihrem Vorsitzenden Frank Hugo der Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Rainer Schmeltzer in den Landtag nach Düsseldorf.

„Ich freue mich über den Besuch und das deutliche Signal, welches die Schützenschwestern und -brüder uns mitgegeben haben“, sagt Rainer Schmeltzer. „Es geht eben nicht nur um die Schützenfeste. Es geht um Traditionen, die gepflegt werden. Es geht um vielfältiges soziales Engagement, kurz um den gesellschaftlichen Kitt, um die Brauchtumspflege.“

Schützenvereine wie viele andere Vereine litten schon in den vergangenen Jahren unter den Auswirkungen gesellschaftlicher Tendenzen – rückgängige Mitgliederzahlen und steigende Anforderungen in der Vereinsarbeit. „In Kombination mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie und des steigenden Energiepreises wird das für viele Vereine zu einem existenziellen Problem“, sagt Schmeltzer. „Als Politik müssen wir Wege finden, wie wir die Vereine unterstützen.“

Unsere Abordnung beim 71. Westfälischen Schützentag in Medebach

RuhrNachrichten vom 5. 9.

Schützenverein Niederaden lud zum Majestätenball

Niederaden. Zahlreiche Majestäten der Schützen aus der Umgebung trafen sich am Samstag (3.9.) auf dem Majestätenball des Schützenvereins Niederaden. Bevor gefeiert wurde, gab es viele Auszeichnungen.

Einen Majestätenball feierte der Schützenverein Niederaden am Samstagabend (3.9.) im Festzelt auf dem Schützenplatz. Eingeladen waren dazu die Majestäten der vergangenen Jahre, viele hatten diese auch angenommen und füllten eine lange Tischreihe im Saal. Ihre Repräsentanten entsandten auch neun Schützenvereine aus der Umgebung – der Schützenverein Lünen-Süd war mit seinem Spielmannszug zu Gast. Unter den Gästen waren auch der Vorsitzende des Schützenkreises Lünen, Bernd Dittmeyer, Schirmherr Rainer Schmeltzer mit seiner Frau Renate Schmeltzer-Urban sowie Vertreter der Niederadener Gemeinschaft.

Zu Beginn des Abends gab es eine Menge von Auszeichnungen und Beförderungen für die Mitglieder der drei Kompanien. Dann wurden Verdienst- und Ehrennadeln überreicht.

Die Verdienstnadel des WSB bekamen Petra Conradi, Petra Wittwer, Holger Brüggemann, Bert Hahne, Ralf Gastmeister, Peter Brammer und Björn Heise. Die Ehrennadel des WSB ging an Ralf Weber und Gerd Garbe. Helmut Sandbring wurde das Ehrenzeichen des WSB in Silber überreicht. Des Weiteren wurden zwei ehemalige Königspaare geehrt: Lore und Dieter Laarmann nach 25 Jahren sowie Margarete Weiser als Königin vor 50 Jahren. Die höchsten Auszeichnung an diesem Abend, die DSB Nadel in Gold, gab es für Karin Einsiedler, Peter Einsiedler, Ralf Gastmeister, Kirsten Scheer, Helmut Sandbring und Holger Brüggemann.

Band sorgt für volle Tanzfläche

Nach dem langen offiziellen Teil eröffnete die Band „Happy Nation“ aus Bergkamen dann den Tanz der Majestäten. Und da es im Zelt derer vielen gab, war die Tanzfläche schnell gefüllt. Selbst die ältesten Teilnehmer ließen es sich dabei nicht nehmen, und ließen sich auf das Tanzparkett führen.gold-